Apple: Nur wir dürfen etwas POD nennen

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INQ_PodRechte.jpgNeuerdings räumt Apple mit Geld unliebsame Konkurrenten aus dem Weg. Nein, nicht etwa andere IT-Hersteller, sondern Anbieter von Zubehör, das zufällig im Namen das Modewörtchen “pod” trägt.

Weiß eigentlich schon George Lucas Bescheid? Der muss doch bestimmt jetzt sein Pod-Racing in StarWars umbenennen? Und was ist mit dem “Sleep Pod” von Metronaps (Bild)? Oder geht Apple nur unscheinbare Nutzer des Begriffs “Pod” an, die sich kaum wehren können? So wie die 53-Jährige Terry Wilson aus New Jersey, die Laptops in einer Kunststoffhülle namens “TightPod” gegen Staub und Wasser schützen wollte? Natürlich mit wirtschaftlichem Hintergrund, denn sie möchte das Produkt über das Internet vertreiben. Sie erhielt sogar schon für ihren Produktnamen vom US-Patentamt ein Zertifikat, dass ihr den Markennamen “TightPod” zuspricht. Doch dann kamen die Apple-Anwälte vorbei – mit freundlichen Drohungen und einem Geldkoffer. Die Dame dachte sich ganz clever “nimm das Geld und renn´”. Besser als ein langes und teures Gerichtsverfahren. Bye bye TightPod, friede Deiner unvergänglichen Plastikasche.

David Ellison, Gründer von Mach5products, erlebte ähnliches, denn er wollte mit dem “Profit-Pod” Erfolg haben. Doch dann durfte er sein Datensammel-System für Münzwechsler umbennen. Die gleichen freundlichen Herren hatten ihn besucht. Die Alternativen hießen: Geld annehmen oder ein Bad im nächsten Fluss, mit windschnittigen Betonschuhen. Hey, wenn immer Geld angeboten wird, sollten wir ab sofort “The PodQuirer” veröffentlichen! (rm)

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