Gateway zeigt 360 Millionen Euro die kalte Schulter

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Gateway ging es schon mal besser. Aber das sei kein Grund, die Retail-Sparte an eMachines-Gründer Lap Shun Hui zu verkaufen.

Hui sonderte vor ein paar Tagen seine 360 Millionen-Offerte ab. Das entbehrt nicht einer gewissen Ironie, denn das Business hatte Hui ursprünglich für 232 Millionen Euro an Gateway verkauft. Ihm ist wohl erst jetzt aufgegangen, dass man damit doch ganz gut Geld verdienen kann. Wenigstens, wenn man Gateway heißt, denn der eMachine-Zweig ist schnell zum wichtigen Rückhalt für den drittgrößten amerikanischen PC-Anbieter geworden. Daher glauben Börsen-Analysten nicht, dass Gateway sich davon wieder trennen sollte oder auch nur könnte – der Rest des Konzerns wäre dann kaum noch überlebensfähig. Das sehen die Manager bei Gateway offenbar ebenso, denn sie hatten für Hui nur ein Pfui übrig. (Nick Farrell/rm)

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