Eingedampft: Das geschrumpfte Philips Media Centre

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Leicht lässt sich das System LX1000 PC im Wohnzimmerschrank übersehen, dabei ist die Ausstattung ordentlich.

Es klappt einfach nicht mit dem Durchbruch des Multimedia-Alleskönner-PCs im Wohnzimmer. Doch die Industrie gibt nicht auf. Allen voran wagt Philips mit dem LX1000 Media Centre PC einen neuen Vorstoß. Die rundliche Maschine erhält einen AMD Turion 64 ML-34 (1,8 GHz), 1 GByte DDR-Speicher, 120 GByte Festplatte, Wi-Fi-Modul, DVD-Brenner (Dual Layer) und nVidia GeForce 6600. Nicht schlecht, aber natürlich auch nicht absolute Spitzenklasse.

Das kompakte Gehäuse bringt es auf 19,5 cm Scheitelhöhe, 5,8 cm Taillenweite und 21,2 cm Tiefe. Damit dürften die wenigsten Regale Probleme kriegen. Der obligatorische TV-Tuner verarbeitet analoge wie digitale Signale, Tastatur und Maus sind selbstverständlich kabellos. Soweit klingt alles ganz nett, aber nicht zwingend.

Und beim Preis? Da geht das Elend wieder los: annähernd 1.500 Euro nur für das Gehäuse. Mit 19-Zoll-Sony-Display werden es über 1.700 Euro und mit 32 Zoll-HD-TV von Philips gleich mal an die 3.000 Euro (laut britischer Infos). Bei dem Preis-Leistungs-Verhältnis wird der Durchbruch weiter auf sich warten lassen… (rm)

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