Italienischer Stiefel in Nahaufnahme

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Nach der französischen Geoportail bricht mit dem Gespann aus italienischem Telefonbuchherausgeber Seat Pagine Gialle und dem Satellitendienstleister Telespazio ein weiterer Anbieter ins Revier von Google Earth ein.

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Dreck am Stiefel? Das können wir bald in Nahaufnahme überprüfen, denn diese Internetadresse liefert Satellitenbilder mit bis zu 20 Zentimetern Auflösung (Google-Earth: 80 und Geoportail 50 Zentimeter), auf Wunsch auch dreidimensional. Das Material wird im Rahmen eines zweijährigen Exklusivabkommens von Telespazio herangekarrt. Photos gibt es auch, aber bislang nur für die oberitalienischen Städte Mailand und Turin. Bis zum Jahresende sollen weitere zwanzig Städte und sechs Fremdenverkehrsorte abgelichtet sein. In 2007 sei der Rest von Italien dran. Wie bei Google sollen Hotel-, Restaurant- und Ladenbesitzer sich über Videospots vermarkten. Gelockt werden sie mit dem Versprechen, bald sogar via “Visual Tribes” Grüppchen bilden zu können. Und Surfer sollen letztlich wie Superman durch die Straßenzüge ihrer Stadt fliegen dürfen – zumindest am Bildschirm. (rm)