Zukunftsmusik? T-Mobile und Musicload zeigen barrierefreie Musiknutzung

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Ein gemeinsames Forschungsprojekt von T-Mobile und Musicload wurde heute auf der IFA vorgestellt und zeigt, wie die Nutzung digitaler Musik in Zukunft auszusehen hat.

Die Telekom-Ableger T-Mobile und Musicload präsentierten heute auf der IFA einen prototypischen Aufbau, der die Nutzung ein und derselben Musikdatei auf Handy, MP3-Player und PC ermöglicht. Zudem möchte man den Kunden in den Vertrieb einbeziehen und das schon einige Jahre existierende Konzept der Superdistribution umsetzen. Über ein standardisiertes Rechte-Management-System soll die freie Übertragbarkeit zwischen dem PC und mobilen Geräten Wirklichkeit werden.

Das Zauberwort an dieser Stelle ist das Digital Rights Management 2.0 der Open Mobile Alliance (OMA DRM 2.0). Mit diesem Standard sei es, laut den Forschern, egal mit welchem Gerät ein Musikstück erworben wurde. Der weiteren Nutzung im nutzereigenen Geräte-Portfolio stünde nichts mehr im Weg. Joachim Franz von Musicload malt sich aufbauend auf dem OMA DRM 2.0 ein Szenario aus, indem es keine Grenzen mehr zwischen mobilem und internetbasiertem Content gibt und auch Superdistribution ein Thema ist..

Das Prinzip der Superdistribution, oft auch Potato-System genannt, ist eigentlich genial, wurde technisch jedoch bis jetzt noch nicht umgesetzt. Überträgt ein Nutzer einem Freund einen Musiktitel muss der Neuerwerber des Stückes die Lizenz für dieses vom Anbieter erwerben. Ein zu bestimmender Anteil am Erlös der Transaktion wird dem Werber gutgeschrieben, was diesen natürlich motiviert, möglichst vielen Bekannten Musik zu übertragen. (ah)

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