iTunes: Das könnte eng werden

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Gleich von zwei Seiten wird iTunes attackiert: AOL bietet seinen Usern in den USA einen Download-Dienst zur monatlichen Flat Rate an, und Universal macht’s gleich ganz gratis, weil werbefinanziert.

Da könnte es eng werden mit dem 99-Cent-Modell, das iTunes – Ironie des Schicksals – ja bisher immer gegen das Ansinnen der Musikindustrie verteidigt hat, den Preis nach oben zu schrauben. AOL, ansonsten ja eher in Turbulenzen, gibt sich dagegen siegesbewusst. Mehr als 2,5 Millionen Audio-Aufnahmen und tausende von Musikvideos sollen über www.aolmusicnow.com zu haben sein, und mit Sony BMG und anderen Plattenfirmen wird über zusätzliches Musikvideo-Material bereits verhandelt.

Universal dagegen steigt bei SpiralFrog ein, einer New Yorker Website, die Gratis-Downloads anbietet, sofern man gewillt ist, sich im Gegenzug Werbespots anzusehen. Bis iTunes sich dieser Konkurrenz, wird es allerdings noch bis zum Jahresende dauern (Dieter Jirmann/mk)

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L’inq

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