Ipod ans Autoradio ab 9 Euro
Player-Anschluss nachrüsten

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Das Einbauen einer Buchse zum Anschluss von mobilen Audiogeräten ins Auto ist günstig und einfach – wer keine Angst vor Kabeln hat, kann das selbst machen.

Musik im Auto

Ipod ans Autoradio ab 9 Euro

Neuere Autos haben sie bereits, die gute Klinkenbuchse. Etwa der 1er-BMW kommt mit dem kleinen, runden Anschluss, über den sich nicht nur Musik vom Ipod, sondern auch vom Handy, Navigationssystem oder Apple-Konkurrenten abspielen lässt.

Doch klar: Nicht jeder hat einen 1er BMW, und die kleine Buchse ist sicherlich nicht ausschlaggebend für einen Autokauf. Sie lässt sich aber mit vertretbarem Aufwand problemlos nachrüsten. Das ist zwar nicht die optimale Lösung wie der IceLink, dafür aber deutlich preiswerter – und unabhängig vom Hersteller des portablen Musikplayers.

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Den Kassettenadapter gibt es immer noch. Er ist die einfachste Möglichkeit – eine Musikkassette ohne Magnetband, aber dafür mit abstehendem Kabel. Schon vor 15 Jahren konnte man mit diesen Teilen die ersten tragbaren Discmans mit dem Autoradio verbinden. Der Adapter wird einfach ins Kassettendeck des vorhandenen Autoradios eingeschoben; das Kabel zum Anschluss des Players baumelt vorne aus dem Radio. Nicht schön, aber günstig (12 Euro), einfach und – es funktioniert.

Deutlich professioneller ist ein externer Audio-Eingang. Viele Radios haben soetwas; meist allerdings auf der Rückseite und nicht auf den ersten Blick als solches zu erkennen. Klobige Stecker mit massenhaft Anschlüssen gibt es da. Sie steuern etwa optionale CD-Wechsler an, lassen sich mit einem entsprechenden Adapter (ab 9 Euro) aber auf einen einfachen Klinkenanschluss “downgraden”. Dazu kommt im Idealfall noch eine einbaubare Klinkenbuchse – dann hängen auch keine Kabel in der Gegend herum.

Gibt es weder Kassettendeck noch Anschluss für Line-In, hilft ein HF-Modulator für den Festeinbau. Technisch gibt es kaum einen Unterschied zu den mobilen Piratensendern wie TuneCast oder Itrip. In der Praxis ist die Funktionsweise eine Andere: Der Sender ist fest im Fahrzeug verbaut und in die Antennenleitung eingeschleift. So gibt es keine Störungen; egal, wo sich Player und Antenne im Auto befinden. Außerdem schont man den Akku von Ipod, TuneCast & Co., denn der HF-Modulator wird mit Strom vom Bordnetz des Kfz betrieben.

Die Frequenz wird fest voreingestellt und auf einer Stationstaste im Autoradio gespeichert. Auf Knopfdruck spielt das Autoradio also all das ab, was über ein Cinch- bzw. Klinkekabel in den HF-Modulator eingespeist wird. Dafür sind knapp 50 Euro fällig. (ds)