Ohne Kabel von Ipod zu Autoradio
MP3-Player funkt Radio

Mobile

Wer sich den keinen Einbaustress antun will oder darf – etwa bei einem Leasingfahrzeug – oder häufig mit verschiedenen Autos fährt, setzt auf Funk.

FM-Transmitter

Ohne Kabel von Ipod zu Autoradio

FM-Transmitter lautet hier das Zauberwort. Diese kleinen Aufsätze werden auf den iPod oder jedes andere mobile Audio-Gerät mit Kopfhöer-Ausgang gesteckt – etwa Handys oder Navigationssysteme. Die Transmitter senden die Audiosignale wie ein kleiner Radiosender per UKW-Funk. Jedes Radio kann die Signale empfangen. Prominente Vertreter unter den FM-Transmittern sind der Itrip LCD von Griffin (20 bis 60 Euro) und von Belkin der Tunecast II (30 Euro).

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Aber aufgepasst! Nicht alle derzeit erhältlich FM-Transmitter sind in Deutschland auch erlaubt. Die Sendeleistung darf maximal 50 Nanowatt betragen, und der Sender muss mit dem CE-Kennzeichen ausgestattet sein. Der Belkin Tunecast hat das Zeichen bereits, beim Griffin Itrip steht dürfte es demnächst so weit sein. Die Tonqualität ist bei beiden Modellen vergleichbar und nicht nennenswert schlechter als Kabellösungen.

Einige Nachteile bleiben aber: Player wie der iPod lassen sich bei der Transmitter-Methode nicht übers Autoradio bedienen. Beim IceLink klappt das. Auch gibt es gelegentlich Reichweitenprobleme: Aufgrund der geringen Leistung der kleinen Piratensender und der Abschirmung durch das Autoblech kann das typische Rauschen von Radiosendern entstehen, deren Reichweitengrenze erreicht ist. Manchmal hilft es, die Position des Senders im Auto zu verändern. Wenn aber jedes Mal der Empfang abreißt, wenn man das Gerät in die Hand nimmt, um einen Track zu überspringen, nervt es. Zugegeben: Die Probleme treten nicht in allen Fahrzeugen auf. (ds)