IBM zückt nochmals die Brieftasche

Netzwerke

IBM hat mit dem Kauf des Sicherheits-Dienstleisters ISS zum vierten Mal im August zugeschlagen. Diesmal kostet der Spass rund 1,3 Milliarden Dollar.

Wie amerikanische Medien in den frühen Abendstunden berichteten, frönt IBM weiter seine derzeitige Shopping-Leidenschaft. Mit der Akquisition des IT-Sicherheits-Unternehmens Internet Security Systems (ISS) übernimmt Big Blue die vierte Firma in 3 Wochen. (wir berichteten )

ISS bietet in erster Linie die Überwachung und Analyse von Firmennetzen an. IBM möchte sich durch den Zukauf auf dem boomenden Markt für Sicherheits-Dienstleistungen in Unternehmen besser positionieren.

Unter den 11.000 Kunden befinden sich unter anderem 17 Top-Banken weltweit. Nach sieben Jahren Partnerschaft sei es nach Aussage des ISS-CEOs Tom Noonan nun an der Zeit diesen Schritt zu gehen um die Expertise von ISS mit dem Kundenstamm von IBM direkter und schneller zu verbinden. Die rund 1.300 Mitarbeiter von ISS werden wohl alle in die Big-Blue-Familie eingegliedert. Der Deal, der im vierten Quartal dieses Jahres abgeschlossen sein soll, wird IBM den Berichten zufolge 1,3 Milliarden Dollar kosten. (ah)

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