China eröffnet erstes Reha-Zentrum für Internet-Junkies

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Die Volksrepublik China richtet eine Anlaufstelle für Internet-Geschädigte Jugendliche ein, in der Beratung, einschlägige Literatur und natürlich Online-Zugang bereitgestellt wird.

Nach Berichten der Shanghai Daily hat die Volksrepublik China eine Art Reha-Zentrum für internetsüchtige Jugendliche eröffnet, indem neben Beratung durch Sozialarbeiter auch die Möglichkeit zur Übernachtung besteht. Damit reagiert das Land auf den stetig zunehmenden Boom des Internet allgemein und von Online-Spielen im Besonderen an denen in China derzeit circa 14 Millionen Menschen aktiv teilnehmen.

Der Chef-Sozialarbeiter des Hauses, das nach einem bereits in Hong Kong etablierten Vorbild entworfen wurde, versichert, dass niemand gezwungen wird, in das Zentrum zu kommen. Die Sozialarbeiter gehen des Nachts Streife in einschlägigen Internet-Cafès, um Jugendliche von dem Sinn ihrer Einrichtung zu überzeugen. Oftmals stünden familiäre Probleme hinter derartigem Suchtverhalten, vor denen sich die Kids in virtuelle Welten flüchten.

Durch das Gespräch mit den Sozialarbeitern vor Ort und das Angebot, auch Gespräche mit Teilnahme der Eltern zu führen, verspricht sich das Haus eine Verbesserung der Lage in Shanghai. (ah)

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