USA denken über RFID-Implantate in Soldaten nach

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Ein Unternehmen aus Florida, das RFID-Implantate herstellt, hat Lobbyisten auf die US-Regierung angesetzt, um seine Chips unter die Haut von 1,4 Millionen US-Soldaten zu stecken.

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Dem DC Examiner zufolge hofft VeriChip, das Pentagon davon zu überzeugen, RFID- Chips unter die Haut in den rechten Armen der Militärangestellten zu stecken – statt die bisher üblichen Schildchen mit Chip-Einbauten, die liebevoll Hundemarken genannt werden.

Der Examiner kommentiert, dass der Hersteller es wahrscheinlich schaffen wird, die Idee aufgrund seiner starken politischen Verbindungen durchzusetzen. Klar: Im Aufsichtsrat sitzt Tommy Thompson, der frühere Staatssekretär aus dem Gesundheitsministerium.

Thompson erklärte dem Examiner, dass das Chip-Implantat sicher sei und dass niemand gezwungen werde, gegen seinen Willen ein RFID-Implantat zu akzeptieren – derjenige könne ja nach wie vor den traditionellen “Dog Tag” tragen.

Andere wie etwa Gruppen von Kriegsveteranen sind nicht so überzeugt von der Idee. Sie fürchten Verstümmelungen gefangener Soldaten. (Nick Farrell/mk)

L’inq: DC Examiner über RFID-Hundemarken
Bildquelle: US Army

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