Microsoft geht gegen “Cybersquatter” vor

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Microsoft hat juristische Schritte gegen die Betreiber mehrerer Websites eingeleitet, die versuchen, mit dem Namen des Unternehmens und seiner Produkte Geschäfte zu machen.

Bei Microsoft Anstengungen um die Redlichkeit im Internet geht es um die sogenannten “Cybersquatter” und “Typosquatter”. Cybersquatter registrieren Domain-Namen für echte Produkte, bevor es der wirkliche Hersteller tut. Hier will Microsoft gegen die Betreiber von Sites wie “msnfinance.com” oder “microsoftrebate” vorgehen, weil sie registrierte Handelsmarken des Unternehmens missbrauchten.

Microsoft will außerdem beim Verkauf irreführender Domain-Namen bei Online-Aktionen eingreifen.

Schwieriger stellt sich die Situation bei Typosquattern dar, die sich URLs besorgen, die dem Original bis auf geringfügige Tippfehler ähneln und darauf setzen, dass genügend User einen Fehler bei der Eingabe der Adresse machen. Um diese Strategie zu bekämpfen, hat Microsoft ein herunterladbares Programm namens Strider URL Tracer entwickelt, das es den Betreibern von Websites ermöglichen soll festzustellen, ob ihr Domain-Name missbraucht wird. (dj/mk)

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