AMD: Angriff aus dem Reich der Mitte

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Im ewigen Konkurrenzkampf mit dem Erzrivalen Intel setzt AMD jetzt auf die chinesische Karte. Das Shanghai Research and Development Center(SDRC) soll sich Innovationen für die nächste Generation der AMD-Prozessoren einfallen lassen.

AMD will die Konkurrenz “shanghaien”, wie man so schön für kriminell überraschende Tätigkeiten sagt. Aber ehrlich: Das Unternehmen will den Taiwan-Chinesen von DigiTimes zufolge mehrere Millionen Dollar in das SRDC stecken und Hunderte von Mitarbeitern beschäftigen.

Damit soll das SRDC die größte Forschungseinrichtung von AMD außerhalb der USA werden. Kein Wunder, denn Chinesen kosten einen Bruchteil der US-Forscher und sind sehr zielbewusst und pragmatisch – im Gegensatz zu deutschen Forschern, die oft nur die “reine Forschungslehre” vertreten und so nie zu einem brauchbaren Produkt kommen.

Der Standort Shanghai wurde aber auch wegen in Asien sitzender Kunden wie Lenovo, HP, IBM, Acer, BenQ und Fujitsu gewählt, denen AMD nun noch ein Stückchen näherrückt. Wie üblich, wartet man jetzt darauf, was Intel in dieser Sache als nächstes unternehmen wird. (Dieter Jirmann/mk)

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L’inq

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