Musikindustrie jetzt auch gegen Musiker

Netzwerke

Eine neue Kampagne der RIAA richtet sich gegen die Weitergabe von Akkorden per Internet.

Eine neue rechtliche Grauzone wird derzeit von der Musikindustrie besetzt: mehrere US-Webseiten mit Gitarren (oder Keyboard)Akkorden bekannter Songs wurden mit Copyright-Klagen bedroht. Dabei ist der Besitz an Akkordfolgen keineswegs rechtlich unumstritten. Das Argument der Musikverlage klingt verdächtig bekannt: durch die kostenlose Veröffentlichung von Akkorden eines Musikstücks würde der Komponist wirtschaftlichen Schaden erleiden. Ein Alternativangebot der Verlage sucht man im Internet allerdings bis heute vergeblich. Sicher ist dagegen, dass solche juristischen Kampagnen zu negativen Reaktionen bei der Bevölkerung, also den Konsumenten führen. [fe]

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Autor: fritz
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