DVD-Erbfolgekrieg: FVD wird beschreibbar

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INQ_FVD.gifDas taiwanesische DVD-Nachfolgeformat FVD (Finalized Versatile Disc) soll es schon bald in einer beschreibbaren Version geben.

Führende Laufwerks- und Medienhersteller haben sich bereits zur FVD bekannt und wollen bald Brenner bringen, um die einmal beschreibbare Disk zu verarbeiten. Die traditionell mit roten Lasern arbeitende FVD bringe auf einer Single Layer Disc 5,4 bis 6 GByte unter. Ein zweilagiges Medium komme auf 9,8 bis 11GByte Daten.
Die Kapazitäten hinken zwar deutlich hinter den HD-Konkurrenten her, doch hat die FVD ein paar Vorteile zu bieten: Deutlich geringere Kosten wegen der roten Lasertechnik wie auch dank der entfallenden Lizenzgebühren des DVD-Forums. Leider ist aber auch die FVD nicht allein auf weiter Flur, denn China bastelt an der EVD (Enhanced Versatile Disk) und Philips bereitet bei einem taiwanesischen CD-R-Produzenten das neue Lizenzmodell Veeza vor. (rm)