US-Politiker entdecken YouTube.com um junge Wähler zu erreichen

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Die generelle Popularität von Video- und Community-Plattformen wie YouTube.com und MySpace.com geht auch an der Politik nicht spurlos vorbei. US-Politiker versprechen sich von den Neuen Medien Zugang zur jungen Generation.

Die Neuen Medien haben bereits bei der Präsidentschaftswahl 2004 eine größere Rolle gespielt, als John Kerry per Friendster.com auf Stimmenfang ging. Doch auch das Internet entwickelt sich weiter und die Politiker von heute engagieren sich auf Trendseiten wie dem Videoportal YouTube.com oder der Community-Plattform MySpace.com. Das berichtet “The Associated Press”.

So entwickelte sich aus einem unautorisierten MySpace-Auftritt über den demokratischen Kandidaten für das kalifornische Gouverneursamt, Phil Angelides, ein wichtiger Bestandteil seiner Wahlkampagne. Laut dem Kampagnen-Sprecher wird die Seite vor allem genutzt um die Gedanken und Wünsche der Jugendlichen und jungen Wähler zu erfassen, und ihnen eine Möglichkeit der Kommunikation zu geben. Auch das Video-Portal YouTube.com wird für die Kampagne benutzt. Dort finden sich Werbespots, Reden und weitere Filme.

Der Gegenkandidat, kein geringerer als Arnold Schwarzenegger, muss jedoch auch die negativen Seiten der großen Internetfreiheit erkennen. So gibt es eine Reihe unautorisierter MySpace-Auftritte von falschen Arnies, bei denen im Freunde-Netzwerk beispielsweise Adolf Hitler auftaucht, um Schwarzenegger als Faschisten zu outen. Der Terminator hingegen nutzt YouTube.com um heikle Informationen über seinen Gegenkandidaten Angelides unter das junge Volk zu bringen. (ah)

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