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HP-Chip Memory-Spot: Konkurrenz für RFID
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Speichert Bild und Ton
HP-Chip Memory-Spot: Konkurrenz für RFID

Der Speicherplatz von RFID ist sehr begrenzt. Zudem können die Daten immer auch nur gelesen, aber nicht verändert werden. Der Memory Spot hingegen speichert nicht nur ein Vielfaches der Daten, sondern kann auch wieder beschrieben werden. Dieses Mehr an Speicherplatz ist sinnvoll, wenn es beispielsweise darum geht, Ton- und Bildinformationen aufzunehmen. Patientenkarten mit Memory Spot speichern auf diese Weise Röntgenaufnahmen oder EKG-Daten. Diese Daten könnte jeder Arzt über ein Lesegerät abrufen.
Prinzipiell ist der Spot in eine Vielzahl anderer Medien implementierbar: Als Träger können unter anderem Papier, Plastik und Alufolie dienen. Der Mini-Chip könnte sogar unter die Haut gepflanzt werden.Doch was die Ingenieure begeistert, ist für viele Verbraucherschützer und Bürgerrechtler ein echtes Horrorszenario. Denn die Memory Spots eröffnen auch dem Missbrauch von persönlichen Daten ein weites Feld. So könnten Unbefugte etwa biometrische Daten oder medizinische Informationen auslesen und manipulieren. Eine Technik mit reichlich Zündstoff.






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