Applied sieht Wolken am Chiphimmel

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Der kalifornische Chipausrüster Applied Materials hat in den vergangenen Monaten zwar deutlich zugelegt und die Prognosen übertroffen. Aber der Ausblick in die Zukunft fällt verhalten aus, der Mut sinkt.

Volle Lager würden die Nachfrage nach Chips bremsen und damit auch die Nachfrage nach entsprechenden Produktionsanlagen, fürchtet Applied Materials. Das Unternehmen geht davon aus, dass sowohl Umsatz als auch Auftragseingang im vierten Quartal stagnieren.
Eine Schwächeperiode durchläuft derzeit nach Analystenmeinung insbesondere der DRAM-Markt. Die Aufstockung der Kapazitäten vor allem in Asien wird demnach auch in den kommenden Monaten auf die Preise drücken. “Das Ende der Talfahrt ist frühestens Ende 2007 erreicht”, prognostizierte etwa Chipanalyst Theo Kitz von Merck Finck. (rm)