Ingres kündigt konfigurationsfreie Datenbank an

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Das klingt nach starkem Tobak: Eine servergestützte Datenbank, die dem Operator keine gedanklichen Yogaübungen mehr abverlangt, bevor die ganze Struktur halbwegs steht? Open-Source-Anbieter Ingres verspricht auf der Linuxworld genau das.

Innerhalb von Minuten sollen sich Datenbank und Betriebssystem auf einem fabrikfrischen Server zum Dienst melden. Dies sei möglich, da beide zuvor aufeinander abgestimmt wurden. Das günstige Projekt nennt sich Icebreaker und soll unbedarften Abnehmern die Angst vor den komplexen Systemen nehmen. So kostet nicht das Produkt, sondern der Service eine Gebühr.
Nach der simplen Installation gebe es auch eine ganz einfache Lösung bei der Systempflege, verspicht Ingres CTO Dave Dargo: “Es gibt nur eine Telefonnummer für den Support. Dort wird Ihnen für beide Produkte immer geholfen.”
Für die vereinfachte Linux-Version (70 Prozent kleiner als normale Distributionen) sorgt übrigens rPath, die eine höhere Zuverlässigkeit und weniger Sicherheitsrisiken versprechen.
(Tom Sanders/rm)

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