MP3-Jäger: Selbst Tote entkommen der RIAA nicht!

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Wir leben in einer wahnsinnigen Welt! Ich übertreibe? Nicht, wenn man den amerikanischen Verband der Musikindustrie so betrachtet.

Es wurden schon Menschen ohne Einkommen, Menschen ohne Computer und Menschen ohne Internet-Zugang von der RIAA beschuldigt, MP3-Songs raubkopiert zu haben. Um den “geglückten PR-Reigen” nun die Krone aufzusetzen, verfolgt der Verband einen Toten und seine zwei hinterbliebenen Kinder. Der Gerichtsfall “Warner Bros. gegen Larry Scantlebury” startete noch zu dessen Lebzeiten. Er soll illegal Songs aus dem Internet geladen haben.
Im Laufe des Verfahrens beschwerte sich der Mann über nächtliche Telefonanrufe, unseriöse Anwaltsofferten und ähnliches Störfeuer seitens der RIAA. Dann brach er zusammen und starb. Und was macht der Verband? Räumt den hinterbliebenen Waisen großzügig 60 Tage Trauerzeit ein, um die beiden Kinder dann im Namen des Vaters vor Gericht zu zerren. So ein Verhalten muss doch belohnt werden! Ich entscheide mich für Kaufzurückhaltung bei Audio-CDs. Und Sie? (Nick Farrell/rm)

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