Hollywood will das Brennen von Filmen erlauben

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Die DVD Copy Control Association (DVD CCA), deren Aufgabe der Schutz von auf DVD veröffentlichten Hollywood-Filmen ist, steht kurz davor einen großen Schritt in Richtung Nutzer zu machen. Die Beschränkungen der digitalen Distribution von Filminhalten sollen deutlich fallen.

Greg Larsen, ein Sprecher der DVD Copy Control Association (DVD CCA) (http://www.dvdcca.org), kündigte einige interessante Änderungen beim digitalem Vertrieb von Hollywood-Filmen an, welcher mit einer Lockerung der Rechtedurchsetzung einhergeht. Nach den Plänen der Organisation sollen DVDs in Kürze weitaus einfacher zu beziehen sein, als dies bisher der Fall ist. das berichtet Newsfactor.com.

So zeichnet Larsen ein Szenario, indem DVD-Hits in Zukunft wie MP3-Alben zum Download im iTunes-Musicstore zu haben sein werden. Nach dem Download soll dann ein Brenn auf eine beschreibbare DVD zugelassen werden. Da die gebrannte DVD auch weiterhin mit dem Standardschutz der Industrie, dem Content Scramble System (CSS) versehen sein soll, muss der Rohling diese Technologie selbstverständlich unterstützen.

Für den Anfang wären nach Einschätzung der DVD CCA so genannte Film-Kiosks möglich, die von normalen Händlern angeboten werden können. Dort könnten sich Kunden den Content der sie interessiert individuell zusammenstellen und bekommen diesen im Anschluss auf eine DVD gebrannt.

Die Pläne seien bereits vollständig ausgearbeitet und lägen bereits bei den Entscheidern im Vorstand der Organisation auf dem Tisch, so Larsen, der demnach auch von einer zeitlich sehr nahen Umsetzung der Änderungen ausgeht. (ah)

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