China-Politik: Abgeordnete kritisieren IT-Firmen

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Der außenpolitische Ausschuss des britischen Parlaments kritisiert Google, Microsoft und Yahoo für ihre “Kollaboration” mit den chinesischen Behörden bei der Zensur des Internets.

Konkret kritisieren die Politiker von der Insel zum Beispiel Microsoft dafür, dass auf ihrem China-Portal das Wort “Freiheit” geblockt sei. Yahoo wird vorgeworfen, Shi Tao angeschwärzt zu haben, der von den Behörden verhaftet wurde. Google wiederum hat eine selbstzensierte Version seiner Suchmaschine am Start.
Den Briten stößt auch noch auf, dass China seine Web-Überwachungstechnologie exportiert, um anderen repressiven Regierungen auszuhelfen – Zimbabwe zum Beispiel. Der Ausschuss will das nicht hinnehmen und fordert die eigene Regierung auf, China dazu zu bringen, seine Internet-Zensur zu lockern und die ausländischen Firmen nicht mehr dazu zu drängen, das böse Spiel mitzumachen. (rm)

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