T-Mobile bietet aggressiv für UMTS-Lizenzen in den USA

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Der amerikanische Ableger der deutschen T-Mobile hat die erste Runde
in der Auktion zu Vergabe erweiterter Mobilfunklizenzen in den USA mit
dem deutlich höchsten Erstgebot eröffnet.

Bei der Auktion um die Frequenzbereiche 1710 bis 1755 Megaherz (GSM 1800) und 2110-2155 Megaherz (UMTS) legt T-Mobile USA mit einem aggressiven Angebot von umgerechnet 340 Millionen Euro vor. Zweiter in der ersten Bietrunde ist laut Analyse der Associated Press (AP) der Mobilfunkanbieter Metro PCS mit 69,8 Millionen Euro.

Die Aggresivität des deutschstämmigen Unternehmens erklärt sich laut AP durch das im Vergleich zu den wichtigsten Konkurrenten geringe Frequenzspektrum von T-Mobile USA. Strikte Qualifizierungsrunden für die Auktion, in denen man bereits das für Gebote vorgesehene Kapital einbringen musste, lassen die US-Regierung auf Einahmen im unteren zweistelligen Milliarden-Bereich hoffen.

Insgesamt stehen 1122 Lizenzen zum Verkauf. Diese haben eine Laufdauer von 15 Jahren und können nach 10 Jahren erneuert werden. Die zweite Bietrunde ist für die frühen Morgenstunden deutscher Zeit vorgesehen. (ah/dd)

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