US-Konsumenten verlieren rund 8 Milliarden Dollar durch Viren, Spyware und Phising

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Eine neue Studie deckt auf, dass in den US-Konsumenten den vergangenen 2 Jahren ein Schaden von 8 Milliarden Dollar, resultierend aus Viren, Spyware und Phishing entstanden ist.

Die amerikanische Konsumentenorganisation ConsumerReports veröffentlichte unlängst die dritte Ausgabe der jährlich erscheinenden “State of the Net 2006”-Studie, in der die Kosten von Viren, Spam und weiteren Internet-Bedrohungen für den amerikanischer Nutzer aufgelistet werden.

Der ermittelte Schaden ist enorm. So entfallen auf den klassischen massiven Virenbefall, der 25 Prozent der Nutzer betraf, insgesamt 5,2 Milliarden Dollar. Diese Summe erklärt sich durch die oftmals kostspieligen Reparaturen des Systems, die mit 109 Dollar pro Vorfall angesetzt wurden.

Aber auch Spyware leistet seinen Beitrag zu den Verlusten der US-Bevölkerung. Einer von acht Befragten gab an, durch Spyware ein massives, meist kostenintensives Problem gehabt zu haben. Taxiert mit 100 Dollar pro Vorfall ergeben sich Gesamtkosten von rund 2,6 Milliarden Dollar.

Der größte Verlust ergibt sich laut Studie für Opfer von erfolgreichen Phishing-Attacken. ConsumerReport rechnet mit Kosten von 850 Dollar pro Vorfall. Da allerdings nur einer von 115 Studienteilnehmern betroffen war, liegt der Gesamtschaden bei 630 Millionen Dollar vergleichsweise niedrig. (ah)

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