Frische Taktik: Lenovo liefert Linux-Notebooks aus

Allgemein

INQ_LenovoLinux.gifWas schert uns das Geschwätz von gestern, dachten sich die Chinesen und rüsten das “ThinkPad T60p mobile workstation” von Haus aus nun mit SuSE Linux Enterprise Desktop 10 aus.

Dieser Schritt ist eine Premiere, denn ein so bedeutender Hersteller wagte es bislang noch nicht, auf Linux zu setzen, vom früheren HP-Test mit dem Compaq nx5000 einmal abgesehen. Eine Verzweiflungstat angesichts rückläufiger Marktanteile? Denn noch vor zwei Monaten tönte ein Lenovo-Manager, den Support für Linux ganz einzustellen.
Die Lenovo-Maschine enthält einen 2 GHz Intel Core Duo und als Grafikkarte eine ATI FireGL V5200 mit 256 MByte. Wahlweise gibt es 14 oder 15 Zoll Display – der Preis startet bei umgerechnet etwa 1.500 Euro.
Um den Käufern mit Linux nicht allein zu lassen, gibt es den Service “ThinkPad Experience”, der bei Online-Verbindungen, Konfiguration, Strom-Management und mit der Peripherie hilft. (Nick Farrell/rm)

Linq