Handy-Krise: BenQ kürzt Gehälter (Update)

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Das Geschäft läuft nicht rund beim deutsch-taiwanesischen Handy-Hersteller. Daher wird der eingeschlagene Sparkurs weiter verschärft.

Angesichts weiter sinkender Marktanteile verschärft der Handy-Hersteller BenQ Mobile noch seinen Sparkurs. So bleibt es nicht beim angekündigten Stellenabbau (wir berichteten), sondern nun sollen alle Führungskräfte auf ein Drittel ihres Gehaltes verzichten. Wer dies nicht akzeptiere, müsse das Unternehmen verlassen.

Allein in Deutschland sollen bis zum Jahreswechsel nun sogar 25 Prozent der 3.100 Stellen verschwinden, hat die Frankfurter Allgemeinse Sonntagszeitung aufgeschnappt. Bislang galt offiziell die Streichung von gut 16 Prozent (= 500) der deutschen Jobs als ausgemacht. Nun werden es eher 775 Arbeitsplätze, ein Drittel davon allein in der Münchner Zentrale.

Zudem werde die Zusammenarbeit mit 250 externen Mitarbeitern in München und im nordrhein-westfälischen Kamp-Lintfort beendet. Die dortige Fabrik sei nur zur Hälfte ausgelastet. 2007 könnten dort die Lichter ausgehen, befürchten Mitarbeiter. Der Marktanteil von BenQ-Siemens-Handys stürzte laut dem Zeitungsbericht auf inzwischen 3 Prozent ab. Siemens hatte noch 10 Prozent inne gehabt. (rm)

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