Bakterienherd Handy – erste Todesfälle?

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In Trinidad und Tobago sind vor kurzem drei Personen an einer Bakterieninfektion verstorben. Örtliche Medien vermuten, dass die Handys der Betroffenen als Überträger dienten. Eine amerikanische Universität schürt diese Gerüchte.

Eins vorneweg – sie müssen ihr Handy nicht auf der Stelle verbrennen. Nach einer Meldung der Zeitung “Express” aus Trinidad und Tobago sind in dem Antillen-Staat vier Personen von einer Infektionen mit MRSA-Bakterien, multiresistente Staphylokokken-Stämme, betroffen, von denen bereits zwei tödlich verlaufen sind. Dort wird gemutmaßt, dass Handys potentielle Überträger der Bedrohung sind.

Der “Express” stellt in seinem Artikel durch eine kürzlich veröffentlichte Studie der Universität Arizona die Verbindung zu den Mobiltelefonen her. In dieser wurde laut Spiegel-Bericht festgestellt, dass tatsächlich jedes fünfte Handy die MRSA-Bakterien trägt. Gerade durch den ständigen Fingerkontakt und Mundnähe werden Handys als potentielle Bakterienträger bezeichnet. Die Studie empfiehlt die Ergebnisse jedoch nicht überzubewerten und mit Handys ebenso zu verfahren wie mit der Zahnbürste – nicht unbedingt mit zu vielen Personen teilen? (ah)

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