Suchmaschinenbetreiber wollen Klickbetrug aufdecken

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Nach viel Kritik und mehreren Klagen unternimmt man nun erste Versuche, die Zahl der manipulierten Klicks zu ermitteln.

Mehrere Suchmaschinenbetreiber, darunter Google, Yahoo, Microsoft und Ask.com, haben sich einem Bericht von CNet zufolge mit den Organisationen Interactive Advertising Bureau (IAB) und Media Rating Council zusammengetan. Sie wollen den Klickbetrug quantifizieren und dafür zunächst Richtlinien entwickeln, was denn nun als gültiger Klick zählt und was nicht. Bislang gehen die Angaben über das Ausmaß des Problems weit auseinander: Anbieter von Software, die falsche Klicks aufspüren soll, sprechen von einer Betrugsrate über 30 Prozent; nach Meinung der Suchmaschinebetreiber dagegen ist das Problem überhaupt keins.

Laut IAB-Chef Greg Stuart hofft man, das erste Treffen noch vor Monatsende abzuhalten. Wie lange die Arbeiten dauern werden, sei jedoch ungewiss. Schließlich habe man seinerzeit schon 14 Monate gebraucht, um sich auf Richtlinien für das Zählen von Anzeigenaufrufen zu verständigen. (dd)

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