Hollywood gibt sich mit CSS-Verschlüsselung zufrieden

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INQ_CSS.jpgDie großen Filmstudios wie auch die beteiligten Security-Spezialisten wollen nun das Brennen legal aus dem Web geladener Filme mit dem CSS-Verschlüsselungsstandard für DVDs erledigen. Das Content Scrambling System (CSS) soll den Filmgenuss auf allen gängigen Abspielgeräten gewährleisten.

Eigentlich wollten die Hollywoodstudios noch höhere Sicherheitsstandards in ihren aktuellen Download-Portalen einbauen, um das wertvolle Filmgut gegen Raubkopierer zu schützen. Doch die Entwicklung praktikabler Highend-Verfahren hätte vermutlich noch Jahre verschlungen. Daher muss es nun die “nur etwas” verbesserte CSS-Authentifikationsmethode richten. Sie erkennt Wasserzeichen im Film- und Videomaterial und könne daher zwischen Original und illegaler Kopie unterscheiden.

Katrin Brunner, Geschäftsführerin von In2movies, begrüßt die Entscheidung. Es sei besonders wichtig, möglichst bald Filme auf DVDs brennen und auf handelsüblichen DVD-Playern abspielen zu können. Allerdings muss das Verfahren noch von der “DVD Copy Control Association” und dem DVD-Forum abgesegnet werden. Bis dahin baut (hofft) die Branche darauf, dass etwa der rechtliche Schutz technischer Kopierschutzverfahren Nutzer vom illegalen Brennen abhält. DAS klappt ja nicht mal bei den Filmfirmen intern, wie frühe Kopien neuer Hollywood-Kracher immer wieder beweisen. (rm)