Europas Firmen schicken ihre Mitarbeiter auf die Straße – zum Arbeiten

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Nicht nur Außendienstler oder Mitarbeiter mit Homeoffice, sondern auch sonstige reisende Angestellte und Manager werden von den Firmen mit mobilen Zugängen zur IT-Infrastruktur des Unternehmens bedacht. So langsam bricht die Notwendigkeit weg, fürs Arbeiten auch wirklich ins Büro fahren zu müssen, bestätigt eine Umfrage.

Laut der frischen Europa-Studie von Quocirca (im Auftrag von O2) legt die Zahl der mobil arbeitenden Angestellten voriges Jahr um 20 Prozent und im ersten Halbjahr 2006 sogar schon um fette 65 Prozent zu. Weitere 30 Prozent der befragten Firmen wollen gewisse Einsatzkräfte ebenfalls noch “mobilisieren”.
Der Trend setzte fast unbemerkt ein, denn jahrelang waren immer nur Pilotprojekte und Lippenbekenntnisse zu beobachten, so die Marktforscher. Doch seit sich WiFi/WLAN verbreiten, gleichen die Firmen den Nachholbedarf aus. Zupass kommt ihnen, dass viele ihre Verwaltungen verschlanken und aus Konstengründen verstärkt Arbeitsplätze auslagern müssen. Zudem nahm die Verbreitung von Handys, E-Mail und Notebooks dermaßen zu, dass sich die Kommunikation mit der Zentrale viel leichter aufrecht erhalten lässt. (Robert Jaques)

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