Amerikaner werden Cyberchonder

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Niemand sucht so sehr online nach medizinischer Hilfe wie die Amerikaner: 136 Millionen US-Patienten tummelten sich schon im Internet, um sich Informationen passend zu ihren Symptomen zu besorgen. Wenig gesund wirkt dabei das Wachstum: 72 Prozent in 2005, weitere 80 Prozent bis Heute. Wenn das so weitergeht, fühlt sich gegen Ende des Jahrzehnts kein US-Bürger mehr gesund.

Den Extremtrend hin zur medizinischen Selbst(info)versorgung deckte eine Untersuchung von Harris Interactive auf. Vor allem die Zahl jener “Cyberchonder”, die oft oder regelmäßig auf der Suche nach medizinischem Input sind, wachse stark. Zwar sei den meisten Erwachsenen bewusst, dass Online-Infos nicht hundertprozentig zuverlässig sind, aber die meisten melden eine erfolgreiche Suche. Schlimmer noch: gut die Hälfte der im Juli Befragten geben zu, über ihre Web-Erkenntnisse nicht mit ihrem Arzt zu reden. (Robert Jaques/rm)

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