Intel G965: Warten auf das Wunder

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Der G965, genannt Broadwater, hat Probleme. Seit der Grafikchipsatz auf der Computex vorgestellt wurde, ist er nirgends zu sehen. Nur zu hören ist von ihm: Geschwindigkeitsprobleme und Trouble mit der sauberen Bilddarstellung soll es geben.
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Nun heißt es, Intel habe nachgebessert. Jetzt sei die Darstellung mehr oder weniger korrekt (angeblich mehr). Flotter? Nein, deutlich schneller scheint der G965 nicht geworden zu sein, könne doch sein Vorgänger, der i945G (Lakeport) ihn immer noch schlagen. Und zwar locker! So hören wir wenigstens, denn testen konnten wir das noch nicht. Diese Aussage gelte für die 800×600-Auflösung. Wer die hochschraubt, erlebt angeblich die gefürchtete 965-Diashow: wunderschöne (Stand-) Bilder. Der Shader Firpower macht also etwas her, wenn auch nur langsam. Kein Wunder, dass sich schon die ersten OEMs abfällig über den Chipsatz äußern. Die müssen wahrscheinlich auf den i945G zurückgreifen, wenn sie ein akzeptables Centrino-System mit Vista-Logo auf den Markt werfen wollen. Oder es gelingt Intel noch ein Wunder. (Charlie Demerjian/rm)

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