Infineon-Tochter Qimonda: Arbeitsplätze in Dresden gefährdet?

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Wenige Tage vor dem Börsengang des deutschen Speicherchip-Herstellers sorgt der Börsenprospekt für Wirbel. Demnach sollen sich Mutter- und Tochter-Gesellschaft mögliche Restrukturierungskosten (= Stellenabbau) für eine der Produktionsstätten in Dresden teilen.

Am 9. August soll Infineons Speicherchiptochter Qimonda an die Börse gehen. Doch das Börsenprospekt der Münchener, pflichtgemäß bei der SEC eingereicht, sorgt für Aufsehen.

Die Unterlagen erwähnen Abfindungszahlungen und Kosten für die Senkung der Produktionstiefe im 200mm-Werk in Dresden, wo immerhin 2.300 Leute arbeiten. Hier läuft ein Vertrag mit Infineon im September 2007 aus, der bis dahin die Auslastung garantieren soll. Was danach passiert, ist bislang noch unklar.

Sollten sich die beiden Unternehmen nicht auf die Fortführung der Produktionslinie einigen, könnte es der Fabrik in Dresden so ergehen wie dem Werk in Perlach, das vor der Schließung stehe. (rm)

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