Britische Wissenschaftler arbeiten an schnelleren Mini-Computern

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Physiker von der Insel entwickeln in einem millionenschweren Projekt eine Computergeneration jenseits von Intel und AMD. Es gehe ihnen um wirklichen Fortschritt, der zu deutlich kleineren und schnelleren Architekturen führen solle.

Vor allem bei der Datenverarbeitung und -sicherung gehen die Forscher neue Wege, weg von konventionellen elektrischen Ladungen hin zu magnetischer Microelektronik, Spintronic genannt. Wie schon die gute alte Festplatte beweist, sind magnetische gespeicherte Daten schnell zu verarbeiten. Genau dieses Prinzip versuchen die Forscher im Speicherchip zu realisieren, ohne dass eine elektrische Spannung anliegen muss. Neben weiteren kleineren Vorteilen würden Stromverbrauch, Aufbau und eben Performance deutlich günstiger ausfallen, betonen die Briten. Zudem bleiben die Daten auch nach stromlosen Jahren im RAM erhalten.
Das Projekt unter Leitung von Professor Brian Hickey wird von diversen englischen Universität betrieben, darunter auch Cambridge. Wann Spintronics die bestehenden PC-Systeme umkrempeln wird, verrieten die Tüftler nicht. Doch erste Prinzipien werden schon für die Beschleunigung von modernen Mobilfestplatten eingesetzt. (Robert Jaques/rm)

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