Taiwanische Wettbewerbsbehörde beschuldigt Yahoo des Monopolmissbrauchs

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Die taiwanische FTC hat eine Untersuchung eingeleitet, weil das Portal seine dortige Vormacht bei Online-Auktionen für überhöhnte Preise verwende.

Beschwerden von Anwendern über Gebührenerhöhungen im Auktionsbereich riefen die taiwanische Wettbewerbsbehörde Fair Trade Commission (FTC) auf den Plan. Der Vorwurf d3r Behörde an Yahoo: Missbrauch des Monopols.

Yahoo als gößter Portalbetreiber in Taiwan und zugleich führender Online-Auktionator des Landes schaffte es sogar, eBay fast von der Bildfläche verschwinden zu lassen: Der Weltmarktführer bei Auktionen muss in Taipeh kleine Brötchen backen und gründete ein Joint Venture mit PCHome, dem drittgrößten Portal des Landes – um irgendwie noch dabei zu sein.

Während Yahoo in Taipeh auf eBays Spuren wandeln will und eine Provision von 3 Prozent auf den Verkaufswert verlangen will – bislang war nur eine fese Einstellgebühr fällig – ist dieses Preismodell für Europäer und Amerikaner nichts Neues. Die FTC will aber dennoch prüfen, ob Yahoo eine Monopolstellung im taiwanischen Markt für Online-Auktionen hat. Wenn dem so sei, könne eine empfindliche Strafgebühr für die “unlautere” Preiserhöhung fällig sein. (mk)

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