Telekom kann Gebühren für 0190er-Gespräche nicht einklagen

NetzwerkePolitikRechtTelekommunikation

Nur der Anbieter des Premiumdienstes darf nach Meinung des Gerichtes die Verbindungsggebühren einklagen.

Das OLG Koblenz hat eine Entscheidung des LG Koblenz kassiert und eine Klage der Telekom abgewiesen, die von einem Kunden rund 14 000 Euro für Verbindungen zu einer 0190er-Nummer forderte. Das Gericht war laut dem Magazin Focus der Auffassung, es bestünden zwei Verträge: Die Telekom könne lediglich die üblichen Telefongebühren einklagen, nicht jedoch die übrigen Kosten. Das sei Sache des Anbieters des Mehrwertdienstes. (dd)

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen