Promis kriegen ihre Domains zurück

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Schauspieler Tom Cruise (44) darf jetzt endlich unter eigenem Namen eine Homepage betreiben, urteilte ein Genfer Schiedsgericht.

Der Schauspieler war nicht etwa vom Internet ausgesperrt, sondern das kanadische Schlitzohr Jeff Burgar hatte sich vor 10 Jahren die Domain TomCruise.com und einige weitere Promi-URLs unter den Nagel gerissen, um Internet-Besucher zu seiner Website umzuleiten.

Cruise schnappte sich ein paar teure Anwälte, um dagegen vorzugehen. Doch erst jetzt entschied das Genfer Schiedsgericht der World Intellectual Property Organisation (WIPO), eine Unterorganisation der UN, zu Gunsten des Prominenten. Nicht zum ersten Mal, denn 2005 waren fast 1500 Domain-Streitereien bei der WIPO eingegangen, 20 Prozent mehr als im Jahr zuvor. (rm)

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