Britische Lords sorgen sich um die Internet-Sicherheit

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Der Wissenschafts- und Technologie-Ausschuss des englischen Oberhauses (aka The House of Lords) startet diese Woche eine Untersuchung bezüglich der Sicherheit der Bürger im World Wide Web.

Mit wachsendem Nutzungsgrad von Breitband, Online-Banking und -Shopping wächst auch die Notwendigkeit von persönlicher Sicherheit, argumentieren die britischen Politiker. Daher wollen sie mit ihrer allerersten tiefschürfenden Parlamentsstudie der Sache mehr Bedeutung verleihen und Öffentlichkeit, Wirtschaft und Regierung sensibilisieren. Zunächst einmal sammeln sie aus allen öffentlich zugänglichen Quellen entsprechende Einzelfälle von Angriffen, ihre Natur und die tatsächlichen Auswirkungen.

Danach wollen sie sich fragen, welche Sicherheitsregeln heute gelten, was die Regierung gegen Cyberkriminelle unternimmt und ob die gesetzlichen Bestimmungen ausreichen, um der wachsenden Bedrohung Einhalt zu gebieten.
Ausschussvorsitzender Lord Broers: “Die Technologie ändert sich so schnell, aber niemand nimmt sich die Zeit, in Ruhe die Risiken für die persönliche Sicherheit zu betrachten und sich Wege auszudenken, wie die Gesellschaft dieser Herausforderung begegnen kann. Unsere Untersuchung gibt dem Parlament die Gelegenheit, genau das zu tun.” Ob die bösen Buben schon die Flatter kriegen? (rm)