Analyst: Vista-Umsätze erst in März/April 2007 (Update)

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Analysten und Insider verbreiteten am Wochenende, dass es nun klare Hinweise dafür gebe, dass Microsoft sein Vista-Debüt verschieben wird.

Offenbar hatte Bill Gates mit seiner Januar-Prognose ins Schwarze getroffen (wir berichteten), denn es deutet sich nun auch offiziell ein Platzen des November-Termins an. Da aber die PC-Industrie händeringend auf die Einführung des Systems wartet, führt die jüngste Entwicklung prompt zu einem Einbruch bei der Microsoft-Aktie.

Der zuständige Microsoft-Manager Kevin Johnson jedenfalls spricht nicht mehr von einer November-Auslieferung. Am Freitag äußerte er sich gegenüber Finanz-Analysten wortwörtlich so: “Wir werden Windows Vista dann ausliefern, wenn es fertig ist.” Daraufhin äußerte Rick Sherlund, Analyst bei Goldman Sachs, seine Einschätzung, dass Microsoft nicht vor März oder April 2007 frische Umsätze aus dem Vista-Projekt generieren werde.

“Da Microsoft zögert, heißt es, dass unsere pessimistischen Annahmen korrekt waren”, schiebt Sherlund nach. Andere Wallstreet-Analysten stießen ins gleiche Horn, weshalb die Nasdaq im späten Freitagabendhandel die Microsoft-Aktie prompt abstrafte. (rm)

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