USA: Ein Drittel mehr Breitband-Anschlüsse

BreitbandNetzwerke

Laut der staatlichen Federal Communications Commission verfügten zum Jahreswechel 50,2 Millionen US-Haushalte (42 Prozent) über einen Breitband-Zugang ins Netz.

In Europa sind DSL-Anschlüsse schon länger ein Trend, nun zogen die Amerikaner gewaltig nach. Dafür sorgten vor allem die Offerten der großen Telefongesellschaften wie AT&T und Verizon Communications. Die Kabel-Modem-Dienste der bedeutenden Kabelnetzbetreiber Comcast oder Time Warner gerieten demgegenüber ein wenig ins Hintertreffen: 5,7 Millionen neue DSL-Anschlüsse zu 4,2 Millionen frischer Breitband-Kabelanschlüsse.

Der Marktanteil der DSL-Anbieter kletterte auf stolze 57,5 Prozent, die Kabelgesellschaften verloren dagegen 3,3 Prozent (verbleiben 40,5 Prozent).

Mit dieser Entwicklung verbesserten sich die Vereinigten Staaten bei der Versorgungsdichte, liegen aber nach wie vor hinter Nationen wie Korea, Japan und Island auf Platz 12. Die FCC weist darauf hin, dass insbesondere in den ländlichen Regionen der USA sich der Zugriff auf eine Breitband-Infrastruktur manchmal schwierig gestalte. (rm)

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