Studie: Jugendliche sind im Internet zu sorglos

Sicherheit

Teenager können ignorant, sorglos, naiv und unbelehrbar sein. Manchmal auch alles zusammen. Im Cyberspace kann das andere Folgen haben als Pickel und blutige Nasen, warnt eine Studie.

Eine Studie unter Online-Jugendlichen bestätigt, dass sie auch im Web leichtfertig ihre Sicherheit riskieren. Nicht nur im Chatroom, sondern auch beim ungeschützten Datenverkehr, reportete der Inquirer heute Nacht.

Gefahr droht, wenn etwas Cooles lockt, dass es auch noch umsonst gibt. Virenscan? Zeitverschwendung. Wenigstens für 40 Prozent der 615 Teenager (13 bis 17 Jahre), die in sechs europäischen Ländern beobachtet wurden.

Laut einer Studie von McAfee kaufen nur 15 Prozent der Minderjährigen in verlässlichen Online-Shops wie iTunes. 37 Prozent erklärten frank und frei, dass sie heruntergeladene Dateien oder E-Mail-Anhänge überhaupt nicht auf schädliche Programme hin überprüfen. Ein Drittel bringt seine Sicherheitssoftware eher selten auf den neuesten Stand. Ironischerweise sind sie als Web-Könige in der Familie oft für die Pflege des Online-Rechners zuständig.

Jugendlichen aus den Niederlanden sind übrigens am sorglosesten. Die sicherheitsbewusstesten Jugendlichen wohnen laut Studie in Großbritannien. Deutschland rangiert im Mittelfeld. (rm)

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