Philips: Private-Equity-Gruppen reißen sich um das Chipgeschäft

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INQ_PhilipsChip.jpgGleich drei Investment-Gruppen haben sich versammelt, um mindestens 8 Milliarden Euro in Eindhoven auf den Tisch von Royal Philips Electronics NV zu knallen – natürlich nur virtuell. So hoch soll der Kaufpreis für die Chipsparte sein, von der sich Eletronikkonzern Philips überraschend trennen will.

Ende dieser Woche wird die Bieterrunde abgeschlossen sein (bietet jemand 9 Milliarden? Höre ich 9,5?). Aktuell sind im Rennen: Kohlberg Kravis Roberts & Co. in Kooperation mit Silver Lake Partners. Dann bieten Permira Advisors gemeinsam mit Texas Pacific Group und Blackstone Group. Als dritte Gruppe haben sich Bain Capital Inc., Apax Partners Worldwide LLC und die Francisco Partners Management LLC vereint. Welche dieser Zweckgemeinschaften gerade mit ihrem Gebot in Führung liegt, war nicht zu erfahren.
Nach der Bieterrunde wolle sich Philips entscheiden, ob der Verkauf beim dann vorliegenden Höchstgebot lukrativ genug ist. Falls nicht, käme auch noch ein Börsengang in Frage, wobei das Marktumfeld natürlich gerade höchst ungünstig wäre. (rm)