Linux Anwenderberichte
Linux-Server im Unternehmen

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Verstärkt werden Linux-Server auch in Unternehmensbereichen genutzt, bei denen maximale Datensicherheit und -verfügbarkeit geboten sein muss. In drei Praxisbeispielen zeigt Linux Professionell, was Linux-Server leisten können – und wie Unternehmen gleichzeitig Kosten sparen.

Server-Betriebssystem

Linux Anwenderberichte

Bislang war Linux als Server-Betriebssystem vor allem dort im Einsatz, wo keine kritischen Anforderungen an die Verfügbarkeit von Anwendungen gestellt werden. Mail- und Webserver, File- und Printserver sowie kleinere Directory- und Groupware- Server gelten gemeinhin als die typischen Einsatzfelder von Linux in Unternehmen. Allenfalls dann, wenn das Ausfallrisiko durch den Einsatz vieler redundanter Rechner minimiert wird, werden auch sensiblere Bereiche durch Linux-Server abgedeckt. Dazu zählen beispielsweise Echtzeitproduktivumgebungen mit Datenbankanbindung. Dochdieses Credo scheint in jüngster Zeit zunehmend ins Wanken zu geraten. Denn inzwischen beginnt Linux sich als Server- Plattformauch für unternehmenskritische Anwendungen zu etablieren.

Linux als Server-Plattform für strategische Anwendungen
Die häufig anzutreffenden heterogenen IT-Strukturen mit vielen verschiedenen Server- Diensten und -Anwendungen stellt Entscheider und Administratoren allerdings oft vor die Frage, in welchen Bereichen Linux eine sinnvolle Alternative für die Migration von Server-Diensten darstellt. Linux Professionell beantwortet diese Frage praxisnah und stellt in diesem Beitrag Unternehmen und Behörden vor, die ihre Server-Farmen auf Linux migriert haben. Drei Organisationen hat die Redaktion ausgewählt ? einen Großkonzern, ein mittelständisches Unternehmen und eine Behörde. Alle hatten unterschiedliche Hardund Server-Software imEinsatz, unterschiedliche Zielsetzungen und auch unterschiedliche Motive, die für die Migration auf Linux ausschlaggebend waren. Bei der Deutschen Bahn waren Hochverfügbarkeit, Standardisierung und vor allem Kostensenkung wichtige Gründe, ihre Server weitgehend auf Linux umzustellen. Inzwischen haben Red Hat und SuseLinux bei der Bahn denbunten Betriebssystem-Mix fast vollständig ersetzt. Linux ist die strategische Server-Plattform – auch für solche Bereiche, die für die Bahn hochkritisch sind. Für das mittelständische Architektur-Unternehmen Covertex waren vor allem die Anbindung der weltweit operierenden mobilen Mitarbeiter und die Sicherheit der Daten ausschlaggebend, auf Linux zu setzen. Der oberbayerische Spezialist für Membranbauten, der unter anderem die Hülle der Münchner Allianz Arena plante, setzt den Suse Open Exchange Server zusammen mit einer hochprofessionellen Backup-Lösung ein. Für die niedersächsische Polizei schließlich waren vor allem größtmögliche Sicherheit und die effektive Betreuung von etwa 100 Servern der Grund, auf Red Hat Enterprise Linux zu migrieren. Die Behörde setzt auf den Servern ein Web-basiertes System zur Unterstützung der Polizeiarbeit ein. Für die wichtigen Sicherheitspatches nutzt der IT-Dienstleister der Behörde den automatischen Update-Dienst von Red Hat.

Weiter mit Beispiel 1: Deutsche Bahn