Handy-Markt: Motorola holt auf – Nokia verteidigt Spitze

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Allein das Modell Razr hat sich bereit über 50 Millionen Mal verkauft – ein Rekordabsatz, der hilft, Boden auf den Marktführer gut zu machen.

US-Hersteller Motorola hat drei sehr gute Monate hinter sich: 51,9 Millionen Handys saugte der Markt auf, was glorreiche 53 Prozent über den Motorola-Zahlen des Vorjahres liegt. Damit konnte das Unternehmen nach eigenen Berechnungen seinen Marktanteil in nur einem Quartal um 4,3 Punkte auf 22 Prozent steigern.

Der finnische Konkurrent verkaufte im gleichen Zeitraum 78,4 Millionen Handys und damit immerhin 29 Prozent mehr als im gleichen Quartal 2005. Das reicht umgerechnet für 34 Prozent des Weltmarktes, der in diesem Quartal die 230-Millionen-Geräte-Grenze erreichte.

Nokia glaubt, dieses Niveau eine Weile halten zu können. “Motorola hat seinen Erfolg vor allem einzelnen Modellen wie dem Razr zu verdanken”, urteilt Helaba-Trust-Analyst Michael Busse. Nokia sei dagegen breiter aufgestellt und über das ganze Sortiment relativ erfolgreich.

“Ein weiterer Gewinner des abgelaufenen Quartals war sicherlich Sony Ericsson. Deren Walkman-Handy konnte voll punkten”, beobachtete Busse. Zu den Verlierern am Absatzmarkt zählt der Analyst LG und Samsung, da sie in einem Wachstumsmarkt (plus 15 Prozent in 2006) zurückfallen. (rm)

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