Die Asiaten mögen lieber SMS als Multimedia

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Textnachrichten sind preiswerter und einfacher zu handhaben als Video-Telefonate oder Multimedia-Botschaften, argumentiert eine überwältigende Mehrheit der asiatischen Handy-Nutzer, die daher UMTS/3G links liegen lassen und sich mit SMS-fähigen Billighandys zufrieden geben.

Abgesehen von den technikverliebten Japanern und Süd-Koreanern beschränkt sich die übrige asiatisch-pazifische Region auf solide GSM-Technik. So stammen 75 Prozent der mobilen Datenumsätzer bei den Providern allein aus Milliarden von simplen SMS, fanden die Marktforscher von Frost & Sullivan heraus. Mit hochwertigen Multimedia-Services können die asiatischen Netzbetreiber dagegen fast keine Profite generieren.

“Das Know-how der Konsumenten reicht oft nicht. Dann sind die fortschrittlichen Handys einfach zu teuer und eine Killer-Applikation fehlt auch”, analysiert Janice Chong vom F&S Singapur. Obendrein verspätet sich die 3G-Markteinführung in China deutlich. Hier erwartet die Norson Telecom Consulting vom Start weg 5 Millionen UMTS-Kunden und über die Jahre optimistische 85 Millionen Abnehmer.
(Simon Burns/rm)

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