Softwaresparte bringt IBM auf Touren

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Stellenabbau, PC-Sparten-Verkauf und Konzentration auf Software sorgen beim Technologieriesen für ein sattes Gewinnplus.

IBM hat im abgelaufenen zweiten Quartal einen leichten Rückgang beim Umsatz hinnehmen müssen und zwar um 1,7 Prozent auf 17,5 Milliarden Euro. Das lag vor allem am Fehlen der Umsätze der PC-Sparte, die im Mai 2005 an Lenovo verkauft worden war. Allerdings ist man damit auch die Defizite losgeworden, was sich gemeinsam mit dem Stellenabbau von 2005 günstig auf den Nettogewinn ausgewirkt habe. Er legte um 10,5 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro zu.

Besonders positiv stach die Softwaresparte heraus, die mit einem Umsatzplus von fünf Prozent auf 3,4 Milliarden Euro und einer Marge von 84 Prozent auftrumpfen kann. Nicht verwunderlich, dass IBM nun verstärkt in diesem Bereich Firmenübernahmen plant, um seine Softwaresparte zu stärken. Schon im vergangenen Jahr ging IBM auf Shoppingtour und kaufte zehn eher kleinere Softwarefirmen, um damit Löcher in seinem Technologieportfolio zu stopfen. (rm)

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