Microsoft Vista öffnet sich Google

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Ganz neue Töne: Für das kommende Betriebssystem Vista wolle sich der Softwarekonzern selbst zahlreiche freiwillige Selbstverpflichtungen auferlegen.

Brad Smith, Generalsyndikus bei Microsoft, kündigte gestern noch an, dass Vista zahlreichen Transparenzanforderungen genügen wolle, um damit etwa die Entwicklung kompatibler Software von fremden Unternehmen zu erleichtern. Ein Ergebnis der nachdrücklichen EU-Forderungen bei den alten Windows-Versionen?

Microsoft verspricht den PC-Herstellern, die Möglichkeit zu erhalten, konkurrierende Anwendungen anderer Softwarehäuser (z.B. Player-SW) über Voreinstellungen installieren zu können. Auf diesem Wege sei es zum Beispiel möglich, Google als bevorzugten Suchdienst vorab festzulegen. Damit ist eine Front begradigt, denn Marktbeobachter hatten schon befürchtet, dass die Ambitionen von Microsoft im Suchbereich zu schweren Kämpfen mit Google führen könnten. Microsoft baut schließlich eigene umfangreiche MSN-Suchfunktionen direkt in Vista ein. (rm)

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