Wird Apples iTunes eine Online-Videothek?

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Ursprünglich dachte jeder Marktbeobachter, die Musikbörse solle künftig Hollywood-Filme verkaufen. Doch nun sieht es eher nach einem Verleihgeschäft aus.

Waren die ursprünglichen Absichten nur geschickte Tarnung, oder konnten die verbissenen Verhandlungen (wir berichteten) zwischen den Filmstudios und Apple nur durch diesen Kompromiss gelöst werden? Zankapfel waren angeblich die Verkaufspreise. Verleihgebühren sind da eine gute Alternative, da sie traditionell deutlich niedriger liegen, was Apple mit seiner iTunes-Niedrigpreis-Philosophie entgegenkommen dürfte.

Die Zeit drängt bereits, denn noch im Sommer soll das erweiterte iTunes-Angebot starten, schließlich droht am Horizont bereits Microsofts Markteintritt. Die Verleihgebühren sollen sich ersten Schätzungen zufolge zwischen 3 und 5 Dollar bewegen (um die 3 Euro). Auf der Entwicklerkonferenz in San Francisco in drei Wochen wolle CEO Steve Jobs den digitalen Video-Verleih offiziell ankündigen. Mit im Apple-Boot seien Walt Disney, Universal Studios, Paramount Pictures und Warner Bros. (rm)

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