Rambus erleidet Rückschlag im Patent-Verfahren

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Der Halbleiter-Entwickler konnte sich nur kurz über den bevorstehenden Geldsegen freuen. Nun besteht die Gefahr, einen Großteil der Strafzahlungen des Konkurrenten wieder zu verlieren.

Vor einigen Monaten wurde Hynix Semiconductor wegen Patentverletzungen dazu verdonnert, 306,5 Millionen Dollar (245 Millionen Dollar) an Konkurrenten Rambus zu zahlen. Gestern entschied ein US-Bezirksgericht, dass dieses Urteil nicht gerechtfertigt sei. Zwar habe das koreanische Unternehmen Patentrechte von Rambus verletzt. Die Höhe der Leistungen sei aber nicht nachvollziehbar.

Vor diesem Hintergrund wurde Hynix Semiconductor zugesichert, den Fall in den USA nochmals aufrollen zu dürfen. Rambus kann dem neuen Verfahren nur dann entgehen, wenn sich das Unternehmen auf einen Vergleich einlässt. In diesem Fall würden dem Chip-Konzern wahrscheinlich nur etwas über 30 Prozent der Summe zufließen. Die Börse reagierte verschnupft auf die Nachricht und ließ Rambus im Abendhandel fallen: rund minus 12,5 Prozent. (rm)

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