Phishing am Telefon

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Statt mit Links auf gefälschte Bank-Webseiten versuchen betrügerische Spammer die persönlichen Daten nun per Telefon auszuspionieren.

Da immer weniger Anwender auf die Aufforderung hereinfallen, auf Links zu angeblichen Bankseiten zu klicken, setzen die Betrüger neuerdings wieder auf ein bewährtes und vertrauenswürdiges Medium: Das Telefon.

In einer erst kürzlich in Amerika gestarteten Phishing-Welle, wird in einer Email, die auf Sicherheitsprobleme mit der Kreditkarte hinweist, statt eines Links eine Callventer-Telefonnummer genannt. Dort wird die Kreditkartennummer genannt und dann – zur Sicherheit – die letzten drei Ziffern des umseitigen Codes abgefragt. Dieses Verfahren, das bereits mit dem Kunstwort Vishing (Voice Phishing) bezeichnet wird, ist insbesondere deshalb so gefährlich, weil Banken immer wieder dazu raten, keinen Informationen per Mail zu trauen und lieber zum Telefonhörer zu greifen.

In jedem Falle sollten Sie nur die direkte Telefonnummer Ihrer Bank verwenden. Zudem wird Sie ein Bankangestellter niemals telefonisch nach Geheimnummern oder ähnlichem fragen. Zu guter letzt sind Emails von Banken – zumindest in Deutschland – unüblich. Löschen Sie also Bankbenachrichtigungen direkt. Wenn Ihre Bank Sie informieren will, wird sie das per Post oder Telefon tun. [ib]

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